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Abenteuerurlaub

Abenteuerurlaub Posted on 2nd August 2019

In Zeiten von Individualismus und Social Media werden im Vergleich zu herkömmlichen Reisen Abenteuerreisen immer beliebter. Sicherlich kann man überall auf der Welt und auf Reisen Abenteuer erleben. Jedoch gibt es einige Länder und Reiseziele, die sich aufgrund einer atemberaubenden Natur oder der politischen Situation besonders gut dafür eignen. So kann man als Reisender sicher sein, dass man das ein oder andere einzigartige Foto schießen kann, um damit zum Beispiel auf Instagram unendlich viele Likes zu bekommen. Des Weiteren werden Familie und Freunde mit offenem Mund dem Reisebericht und den Erlebnissen lauschen.

Doch in welchem Land kann man einen Abenteuerurlaub machen? In Europa sind das zum Beispiel Länder, die aufgrund vorheriger politischer Isolation spannend sind, wie zum Beispiel Albanien. Man kann in Albanien davon ausgehen, dass man nicht auf allzu viele Touristen trifft. Außerdem sind die Natur und das Gebirge einzigartig, und man kann das eine oder andere archaische Bergdorf entdecken. Auch Finnland kann dank riesiger einsamer Wälder abenteuerlich auf den Reisenden wirken. Exotischere und weit entferntere Ziele sind hingegen zum Beispiel die Amazonaswälder Lateinamerikas oder die unendlichen Steppen Zentralasiens. Da diese Gegenden wenig touristisch erschlossen sind, werden die Reisenden viele unvergessliche Abenteuer erleben.

Es gibt auch Länder, die besonders spannend sind und die Neugier wecken, da die Medien ziemlich negativ über diese Destinationen berichten oder weil das Einreisen aufgrund bestehender Gesetze schwierig ist. In diese Kategorie fallen Länder wie Nordkorea und Iran. Ich selber war vor nicht allzu langer Zeit in Iran unterwegs. Für einen deutschen Staatsbürger ist die Einreise recht einfach. Man kann das zweiwöchige Visum mittlerweile auch direkt an internationalen Flughäfen bei der Ankunft erwerben. Iran ist dank seiner Größe, den menschenleeren Wüsten und schroffen Gebirgen, den undurchdringlichen Urwäldern am Kaspischen Meer und den abertausenden Kulturdenkmälern ein attraktives Abenteuerziel. Gerade in diesen Naturräumen trifft man nicht nur Abenteurer und Backpacker, sondern auch viele Intellektuelle und sogar Wissenschaftler. Insbesondere aufgrund der Atomvereinbarungen trifft man nicht selten auf Wissenschaftler, die zum Beispiel Radon wie auf Radonmessung.de untersuchen. Im Iran ist sogar das Bezahlen ein Abenteuer. Dank der Sanktionen kann man dort nicht mit Kreditkarte zahlen, und auch Bankautomaten funktionieren für Ausländer nicht. Des Weiteren ist es auch nicht immer leicht, Wechselstuben zu finden, damit man Fremdwährungen in iranische Rial beziehungsweise Toman umtauschen kann. Dadurch, dass Iran touristisch noch ein weißer Fleck ist, kann man als Reisender sicher sein, bei vielen Landschaften, Städten und Sehenswürdigkeiten einer der ersten Westeuropäer zu sein. Denn im Vergleich zum noch mehr isolierten Nordkorea, wo die Regierung Besuchern einen staatstreuen Touristenführer zur Seite stellt, kann man sich im Iran recht frei auf eigene Faust bewegen, und es ist vom Fotografieren bis zum gesamten Bereisen des Landes nahezu alles erlaubt, was auch einem Einheimischen erlaubt ist. Man sollte dennoch die islamische Kleiderordnung beachten und sich an die Sitten und Gesetze dieses Landes halten. Denn dann kann man wahre Abenteuer erleben.